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„Die Wunschzettel meiner Enkelkinder habe ich schon immer erst bei
Werken-Spielen-Schenken abgegeben,
bevor ich mich woanders umgesehen habe!
Neuerdings gönne ich mir eine Tasse Kaffee,
während die Herpolsheimers alle Spielsachen zusammentragen“,
so eine Berliner Großmutter, die wenig Zeit für langes Suchen hat.
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Die Anfangsjahre
Die persönliche Erlebniswelt der Familie Herpolsheimer begann 1968 in der Düppelstrasse.
Als Werkzeugmacher machte sich Manfred Herpolsheimer mit Ehefrau Anneliese in einem kleinen Laden für Handwerksbedarf selbstständig.
Ihrer Zeit anscheinend mit diesem Angebot etwas voraus, nahmen sie zwei Jahre später im neu bezogenen Geschäft auch Spielwaren,
kleine Figuren,Plastikmodellbausätze und Gesellschaftsspiele auf.
Der Umzug
Eines Tages wurden sie auf den bevorstehenden U-Bahnbau und das zur Vermietung ausgeschriebene Geschäft direkt vor
dem geplanten U-Bahnausstieg Schlossstrasse hingewiesen.
1973/74 beworben, erhielt Manfred Herpolsheimer den Zuschlag zur Eröffnung in Berlin-Steglitz. Letztendlich auch, weil sich
damals kein einziges Spielzeuggeschäft in dieser Strasse befand. Das Spielwarenangebot wurde immer größer und forderte
nach zehn Jahren Modernisierungen und neue Umbaumaßnahmen.
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Der 1995 durchgeführte Seitenanbau schuf Platz für eine Puppen- und eine bis ins Detail spezialisierte
Modelleisenbahn-Abteilung.
Separate Bereiche, wie eine ausgewählte Leseecke, eine Puppenstubenfläche mit viel Zubehör, ein interessantes
Holzsortiment, ein umfangreiches Puzzleangebot und eine Lego-Wand kamen nach und nach dazu.
Durch den großzügigen Glasanbau kann man endlich auch die Kreativabteilung würdig präsentieren:
Auf 750 m² findet der Bastler im Erdgeschoss Zubehör, Bücher, die farbenfrohe Blumenecke und sogar eine
Nähabteilung.
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